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25.08.2009: Jahnhaus mit neuem Gesicht

Es tat sich einiges im und am Vereinsheim des VfL Pfullingen: Die Höhengaststätte Jahnhaus bekam neue Fenster und Fassaden und dadurch auch ein neues Gesicht. Zudem weicht das ehemalige Kassenhäuschen einem neuen Mehrzweckraum.

Das Jahnhaus vor

und nach dem Umbau.

Diese Sanierungen waren längst überfällig und der VfL möchte seinen Mitgliedern dadurch ein möglichst ansprechendes Vereinsheim bieten. Somit erhofft sich der Verein, noch lange die Höhengaststätte als Treffpunkt für all seine Abteilungen und Mitglieder beizubehalten und vielleicht sogar auszubauen. VfL und Jahnhaus-Wirt Horst Speidel hoffen zudem, dass künftig mehr VfL-Mitglieder auch privat ins Jahnhaus kommen und dort auch gegebenenfalls größere Feste feiern. Bereits im Juni begannen die Baumaßnahmen mit dem Rückbau des Kassenhäuschens zum Sandplatz durch die Fußballabteilung.

Ob Holzdecke putzen,

Glasbausteine ausbauen oder

Bauschutt wegräumen, die VfL-Miglieder halfen fleißig mit.

 Sie und andere Mitglieder, die freiwillig Hand anlegten, halfen zudem beim Rückbau und er Reinigung von Decken und Wänden. Unter Mithilfe des Bauhofs, der auch die Container gestellt hat, entstand eine neue Sichtbetonwand und es wurden zahlreiche Schreinerarbeiten geleistet.

Alle Arbeiten werden dabei während des laufenden Gaststättenbetriebs durchgeführt und so fand bereits am 10. Juli die erste Hochzeit mit den neuen Fenstern statt. Prinzipiell bewirtet das Jahnhaus beinahe jeden Freitag und Samstag Hochzeitfeiern, für die dann die Handwerker alles aufräumen, provisorische Abdeckungen anbringen und somit dafür sorgen, dass die Feiern von den Baumaßnahmen nicht beeinträchtigt werden. Durch den Abbau des Gerüsts auf der Ostseite in der 3. Bauwoche heißt seither eine neue moderne Front des Gebäudes seine Gäste willkommen. Doch ganz ohne Einschränkungen für den Betrieb ging es leider nicht: In der 30. Kalenderwoche blieb die Küche wegen der Innenarbeiten kalt.

Die VfL-Verantwortlichen rechnen nun damit, dass bereits Anfang August die Grobarbeiten abgeschlossen sein dürften und richtet ein großes Lob an seine Mitglieder, die als freiwilligen Helfer eine große Unterstützung bei der Baumaßnahme darstellten. Zudem geht ein besonderes Lob an den Bauhof, dessen Mitarbeiter nach dem Einbau der neuen Fenster noch schnell vor der anstehenden Hochzeit die Innensimsen fertigte und generell tatkräftig beinahe überall hilft – vor allem bei Unvorhergesehenem.

Die beteiligten Unternehmen

Die Baumaßnahme am Jahnhaus stellt die Weiterführung der Sanierungsarbeiten von 2005 dar. Damals wurde das Dach mit rollnahtgeschweißtem Edelstahl neu gedeckt, damit dieses wieder dem Regen standhalten konnte. Nach dem „Regenschirm“ in 2005, ist nun diesen Sommer der „Skianzug“ dran, denn die neuen Fenster bringen durch ihre 200 mm dicke Wärmedämmung nicht nur eine neue Optik, sondern auch eine deutlich bessere Isolation mit sich.

Justus Wolf

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