Aufstieg in die 3. Bundesliga

VfL Pfullingen – TB Kenzingen 34:28 (22:12) Pfullingen – Stark startete der Oberligaspitzenreiter in sein zweites „Matchball“-Spiel – bis zur Pause führte man mit zehn Treffern Differenz (22:12). Am Ende stand es noch 34:28, womit der VfL sich vorzeitig den Aufstieg in die 3. Liga sicherte. Aber so klar, wie das Ergebnis scheint, ging es in der zweiten Hälfte nicht immer zu.

Wie die Feuerwehr startete der VfL ins Spiel – nach nicht einmal neun Minuten führte das Team bereits mit 7:1, ehe die Gäste, die vor dem Spiel für eine kurze Verzögerung im Ablauf sorgten, besser ins Spiel fanden und innerhalb von 71 Sekunden auf 7:4 verkürzten. Hiervon ließen sich die Hausherren – angeführt von Spielmacher Timo Wolf, der bis zum 11:7 (14.) ganze sechs Treffer erzielte, jedoch nicht aus der Ruhe bringen und spielten ihr schnelles Umschaltspiel oder fanden über die zweite Welle regelmäßig den Weg ins Tor. Über 16:8 (20.) ging es mit einem klaren 22:12 in die Kabinen. Zurück auf dem Feld verkürzten die Gäste auf 22:15 ehe der VfL durch Micha Thiemann in der 35. Minute erstmals zählbares erreichte. Für die nächsten 25 Minuten tauchten die Akteure um Spielmacher Florian Möck den VfL-Anhang in ein Wechselbad der Gefühle. Nach und nach kamen die Gäste immer weiter heran, stand es in der 40. Minute noch 26:19, wurde neun Minuten später das 28:24 notiert. Die Gäste fanden mehrfach die passende Antwort auf VfL-Angriffe. Jedoch stand zwischen den Gästen und dem Torerfolg noch ein Simon Tölke – er hielt ein weiteres Mal stark, vereitelte so manchen Torwurf und verhinderte so Schlimmeres. Vorne sorgte Rechtsaußen Christian Jabot mit sieben Treffen in der letzten Viertelstunde letzten Endes für klare Verhältnisse. Den Schlusspunkt zum 34:28 erzielte Lukas List in der 59. Minute. Als 27 Sekunden vor Feierabend die Gäste noch einmal eine Auszeit nahmen, gab es für die „Blauen“ aus dem Echaztal kein Halten mehr: sie feierten schon ausgelassen den nicht mehr zu nehmenden Aufstieg in die dritte Liga. Ein gesonderter Bericht mit Stimmen zum Aufstieg folgt. sege So spielte der VfL: Simon Tölke, Daniel Schlipphak – Timo Wolf 6, Micha Thiemann 4, Marc Breckel 1, Robin Keupp 1, Moritz Hipp 1, Christian Jabot 8/5, Florian Möck, Jonas Friedrich, Felix Klingler 6/1, Maximilian Hertwig 3, Nico Hiller, Lukas List 4/1 Zeitstrafen: VfL: 8 Minuten TB: 12 Minuten 7m: VfL: 8/7 TB: 3/3 Zuschauer: 1.200 Schiedsrichter: Dominic Fiess/Markus Lipps (beide Pforzheim)