16.Rothaus-Beachcup: Brennend heißer Sand

„So heiß war es noch nie“ war der einhellige Tenor beim 16.Rothaus-Beachcup der Volleyballer des VfL Pfullingen. Überall verschwitzte Gesichter und das Bedürfnis, nach einem Kräfte raubenden Satz das kühle Nass des Schwimmbeckens zu genießen. Aber dennoch volle Teilnehmerfelder, sehr gute Leistungen und keine Zwischenfälle.

Am Donnerstag kämpften fünf Schulteams um die Fahrkarte an den Schluchsee zum Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia“. In teils hart umkämpften Spielen setzte sich das Gymnasium Laupheim vor dem Gymnasium Rottenburg den Gastgebern des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Pfullingen durch. Das Jugendturnier am Freitag war wieder einmal eine reine Pfullinger Angelegenheit, aber immerhin stritten 9 Teams um die begehrten Medaillen.

Am Samstag waren die Bedingungen für die Freizeitspieler zunächst nahezu ideal. Doch ab Mittag mussten immer wieder die Felder gewässert werden, da der Sand sonst unbespielbar gewesen wäre. Da auch bei den „Hobbysportlern“ immer mehr ehemalige Aktive an den Start gehen, war das Niveau sehr gut und viele Spiele wurden erst in der Verlängerung des Satzes entschieden. Am Ende setzte sich das Team „Thumbs up“ aus Ohmenhausen knapp vor dem CVJM Pfullingen durch und wiederholte seinen Vorjahreserfolg.

Am Sonntag startete der LBS-Cup der „Profis“, die aus dem ganzen Ländle (Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart, Ulm) den Weg ins Schönbergbad fanden, erneut bei strahlendem Sonnenschein. Und hier zeigte sich dann die wahre Klasse des Beachvolleyballspiels. Spektakuläre Angriffs- und Abwehraktionen waren zu bewundern und als sich am Nachmittag bei tropischen Temperaturen das Bad immer mehr füllte, hatten die Akteure auch die entsprechende Kulisse. Am Ende gab es einen neuen Sieger, da die Titelverteidiger Klaudius Scheufele/Viktor Gerdt (Botnang/Ludwigsburg) dieses Jahr nicht am Start waren.  Der Sieg ging an Martin Gressmann und Benjamin Beirle aus Freiburg vor Boris Deininger und Marian Epple aus Rottenburg.

Als um 22 Uhr dann die letzten Spuren des Turniers beseitigt waren, lagen sich VfL-Chef Roland Pauckner und sein Team zufrieden in den Armen, denn trotz der Hitze hatten sie optimale Bedingungen geschaffen und viel Lob von den Teams erhalten.