Jedermänner - 2. Wanderwochenende im Hegau (10. und 11.10.2015)

Nachdem 2014 die Stadtperlen des Hegaus den Schwerpunkt bildeten, waren in diesem Jahr die Hegauberge und die Aachquelle die Ziele der Wandergruppe. Mit der DB erfolgte die Anreise nach Engen. Nach einer kurzen Stadtbesichtigung und der Einkehr in einem vom letzten Jahr her bekannten Café, ging es frisch gestärkt zum Hohenhewen. Nach teilweise steilem Aufstieg zeigte sich auf dem Gipfel eine gut restaurierte Burgruine mit einem interessanten Aussichtsturm. Leider hat der Hochnebel eine Sicht in die Ferne verhindert. Auf dem weiteren Wanderweg wurde der Hohenstoffel umrundet und das Binninger Ried durchquert um zum Laurentiushof zu gelangen. Hier konnten sich die Wanderer mit hausgemachten Spezialitäten stärken und in ländlicher Ruhe ausschlafen.

 

Am nächsten Morgen ging es zuerst auf den Mägdeberg, dessen Gipfel wieder mit einer gut restaurierten Burgruine überraschte. Zudem war der Hohenkrähen fast zum Greifen nahe. Nach dem Abstieg Richtung Mühlhausen musste eine lange Strecke abgewandert werden, bis die Aachquelle erreicht wurde. Die Aachquelle, auch Aachtopf genannt, ist die schüttstärkste Karstquelle Deutschlands. Nach einer Stärkung in der Gaststätte direkt am Aachtopf konnte die Reststrecke bis Engen unter die Füße genommen werden. Diese führte vornehmlich durch waldige Täler und Höhen und zum Schluß unter einer gigantischen Autobahnbrücke hindurch. Vom Bahnhof Engen ging es mit der DB wieder zurück in die Heimat. Alle Wanderer waren sich einig: „Jetzt kennen wir uns im Hegau aus“. Günther Haltenhof, der Vorstand der Jedermänner, bedankte sich beim Wanderführer Wolfgang Silver für diese schönen Wandertage zu deren Gelingen er wieder viel „Herzblut“ investiert hatte.