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VfL-Jedermann-Turnabteilung Radtour Route der Industriekultur Ruhrgebiet |
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Was fĂŒr eine Tour! Mitten im Industriegebiet des Ruhrpotts krasse GegensĂ€tze: unberĂŒhrte Natur, moderne Industrie und Erinnerungen in Form von IndustriedenkmĂ€lern an die Zeiten, die das Ruhrgebiet als Industriezentrum Deutschlands bekannt und heute zum Weltkulturerbe gemacht haben. Drei Frauen und sieben MĂ€nner der VfL-Jedermann-Turnabteilung hatten sich vorgenommen, dieses Gebiet mit dem Fahrrad zu entdecken. Ăber 375 (unfallfreie) Kilometer ging es zunĂ€chst von Duisburg an den Baldeneysee in Essen. Am nĂ€chsten Tag Nostalgie: Horst Döpper kam mit der Gruppe an seinem alten Gymnasium in Wetter am Harkortsee vorbei. Dort warteten seine Verwandten mit einer kleinen Ăberraschung auf: Ein Tisch war fĂŒr die Radsportler gedeckt mit LaugengebĂ€ck und Sekt. Am nĂ€chsten Tag ging es in die Kur- und Hafenstadt Hamm. Der âGlĂ€serne Elefantâ war das Wahrzeichen der Landesgartenschau 1984 und ruft heute noch Bewunderung hervor. Am Kanal und an der Emscher entlang erreichte die Gruppe am nĂ€chsten Tag das historische Schiffshebewerk Henrichenburg. Die Ingenieure in der Gruppe waren sich einig: eine Meisterleistung der Ingenieurkunst im 19. Jahrhundert. Erstes Ziel am folgenden Tag war das Bergwerk Haard, erst 1983 als moderne Schachtanlage gebaut, bereits 2001 wieder stillgelegt. Zum Abschluss des Tages bestieg die Gruppe die Schurenbachhalde. Diese ist 50 m hoch und ĂŒber 277 Stufen zu erreichen. Am nĂ€chsten Tag folgten noch zwei weitere Höhepunkte: eine 65 m hohe HaldenaufschĂŒttung, erreichbar ĂŒber 387 Stufen. Auf dem Gipfel steht ein gigantischer Tetraeder aus Stahl, 50m hoch und von innen begehbar. Ein atemberaubender Rundblick ĂŒber das westliche Ruhrgebiet belohnt die MĂŒhe des Aufstiegs. Zum Abschluss noch ein Knaller, der Gasometer in Oberhausen mit seiner z.Zt. laufenden Ausstellung âSternstundeâ und dem höchsten Ausblick ĂŒber das Ruhrgebiet. Der Leiter der JedermĂ€nner, Hans GĂŒnther Haltenhof, bedankte sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern fĂŒr die aktive Mitgestaltung dieser Tourwoche und Horst Döpper fĂŒr dessen organisatorische Vorbereitung und die FĂŒhrung dieser Tour. Hier ein paar Bilder: |
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Startvorbereitungen in Duisburg |
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Ein ehemaliger Wasserturm, heute Aussichtsplattform und Kunstausstellung: Der Aquarius in MĂŒhlheim |
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Das Stauwehr des Baldeneysees |
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Rast am Kemnader Stausee |
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Ăberraschung am Harkortsee: LaugengebĂ€ck und Sekt fĂŒr die JedermĂ€nner |
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Ein letzter Blick auf die Ruhr bei Geisecke |
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Der glÀserne Elefant in Hamm |
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Ein Beispiel der Ingenieurkunst: Schiffshebewerk Henrichenburg: 1899 von Kaiser Wilhem II eingeweiht, 1970 stillgelegt und seit dieser Zeit Industriemuseum |
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Zeche Ewald |
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RadlerbrĂŒcke ĂŒber den Rhein-Herne-Kanal |
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SpektakulÀrer Aufstieg zur Aussichtsplattform des Tetraeders |
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Der nÀchste Höhepunkt: Gasometer Oberhausen |
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Zentraler Mittelpunkt der Ausstellung âSternstundeâ im Gasometer: die Sonne |
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Hans lÀsst es sich schmecken |
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Nach 375 unfallfreien Kilometern können wir strahlen |
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